Welches Problem löst Tippiti?

Moderne Sprachmodelle transkribieren medizinische Diktate in hoher Qualität – auch mit Akzent, auch mit Fachbegriffen. Das ist Stand der Technik.

Das eigentliche Problem beginnt danach: Zwischen einer Rohtranskription und einem fertigen, korrekten Text liegen Fachsprache, individuelle Regeln und viele technische Entscheidungen. Genau dort setzt Tippiti an. Den fertigen Text erhalten Sie als Word-Dokument, im integrierten Editor oder über die API.

Probieren Sie Tippiti aus

Was oft als Innovation verkauft wird – und was heute einfach Standard ist

Wer sich Anbieter für medizinische Transkription anschaut, stößt fast immer auf dieselben Schlagworte: DSGVO, Akzenterkennung, Fachvokabular, Mehrsprachigkeit, schnelle Verarbeitung.

Moderne Sprachmodelle erkennen Schweizerdeutsch und andere regionale Sprachvarianten, kommen mit medizinischen Fachbegriffen zurecht und liefern schnell Rohtext. Das ist keine besondere Leistung eines Anbieters – das ist Stand der Technik. DSGVO-Konformität und Verschlüsselung sind gesetzliche Pflichten, keine Features.

Viele Anbieter machen diese Punkte trotzdem groß. Das ist nicht unredlich – aber der tatsächliche Unterschied zwischen Produkten liegt woanders: Nicht bei der Spracherkennung, sondern bei dem, was danach mit dem Rohtext passiert.

Was Branchenstandard und was gesetzliche Pflicht ist

Akzente, Dialekte, Fachbegriffe
Moderne Sprachmodelle erkennen regionale Sprachvarianten und komplexe medizinische Begriffe ohne spezielles Training. Das ist Stand der Technik.

Geschwindigkeit und Mehrsprachigkeit
Eine Eigenschaft moderner Modelle und Hardware – nicht Leistung eines bestimmten Anbieters.

DSGVO und Verschlüsselung
Gesetzliche Pflicht in der EU – keine Produktleistung.

Woran Transkriptionen im Alltag wirklich scheitern

Die Technik ist da. Entscheidend ist, ob man sie fachlich und technisch richtig einsetzt.

Rohtext statt fertiger Text

Eine Transkription liefert Wörter – aber keinen fertigen Text. Struktur fehlt, Absätze fehlen, Diktierkommandos stehen als Wörter im Text. Manche Tools lösen Teile davon. Aber zwischen einem aufgeräumten Rohtext und einem Text, der Gutachtern und Schreibbüros wirklich Zeit erspart, liegen viele Schritte.

Gutachtendeutsch

Gutachter diktieren in einer eigenen Sprachform: Inversionen, Schachtelsätze, fachspezifische Formulierungen. Was eine KI ohne Fachkontext als korrekturbedürftig einstuft, ist fachlich oft völlig korrekt. Wer das nicht erkennt, produziert vermeintlich glatten Text – und verfälscht dabei den Inhalt.

Individuelle Anforderungen

Abkürzungen, Datumsformate, ICD-Codes, Formatierungsvorgaben – vieles davon unterscheidet sich von Gutachter zu Gutachter, von Schreibbüro zu Schreibbüro. Generische Tools kennen diese Unterschiede nicht und liefern ein Einheitsergebnis, das in der Praxis oft nicht passt.

Live-Diktat vs. Kontext

Viele Produkte setzen auf Echtzeit-Transkription: Wort für Wort, während gesprochen wird. Das klingt praktisch – heißt aber auch, dass die Software den Text nie als Ganzes sieht. Ohne Gesamtkontext kann sie Zusammenhänge nicht prüfen, Querverweise nicht erfassen und den Text nur begrenzt wirklich bearbeiten.

Nicht über eine bessere KI.
Sondern über eine bessere Anwendung.

Der Unterschied entsteht in der Anwendung – im Workflow, im Fachwissen und in den technischen Details dazwischen.

Fachkontext

Fachwissen statt Standardlogik

Die Qualität eines Ergebnisses hängt davon ab, wie gut die KI den fachlichen Kontext versteht: Welche Sprachformen sind korrekt, welche Fehler im Diktat müssen korrigiert werden, wie werden Diktierkommandos umgesetzt, was gehört in den fertigen Text und was nicht?

Tippiti arbeitet mit Regeln, die zusammen mit Gutachtern und Schreibbüros entwickelt und laufend verbessert werden. Damit passt das Ergebnis für die meisten Anwendungsfälle bereits ohne weitere Konfiguration. Wer darüber hinaus spezifische Vorgaben hat, kann eigene Regeln hinterlegen.

  • Entwickelt mit und für Schreibbüros und Gutachter
  • Gutachtendeutsch wird bewusst erhalten
  • Diktierkommandos werden erkannt und umgesetzt
  • Individuelle Regeln und Textersetzungen möglich
Agentic Workflow

Eingebaute Qualitätskontrolle

Tippiti arbeitet nicht mit einem einzelnen KI-Durchlauf. Im Agentic Workflow arbeiten mehrere KI-Modelle mit eigenen Rollen für Korrektur[TOOLTIP] Korrektur bedeutet die Auflösung und Behebung von Transkriptions- und Diktatfehlern. [/TOOLTIP], Faktenprüfung[TOOLTIP] Faktenprüfung bedeutet die Prüfung klar abgleichbarer Angaben im Diktat – etwa Eigennamen, Medikamentennamen, ICD-Codes, Aktenzeichen, Orts- und PLZ-Kombinationen, etc. Eine medizinische Bewertung von Diagnosen oder Befunden ist nicht Teil der Prüfung. [/TOOLTIP] und Plausibilitätsprüfung[TOOLTIP] Plausibilitätsprüfung bedeutet die Prüfung auf eindeutig logische Fehler, um Transkriptions- und Diktatfehler weiter zu reduzieren. [/TOOLTIP] zusammen. Eine unabhängige Validierungsinstanz[TOOLTIP] Eine separate Prüfungsstufe durch ein anderes Modell, das das Ergebnis gegen definierte Fehlerklassen abgleicht – Schreibweisen, Orts-/PLZ-Kombinationen, ICD-Plausibilität, Widersprüche zwischen Satzteilen, etc.

Geprüft wird die Stimmigkeit des Textes, um Transkriptionsfehler weiter zu reduzieren, nicht die medizinische Richtigkeit von Diagnosen oder Bewertungen. [/TOOLTIP]
vergleicht das Ergebnis am Ende mit dem Originaldiktat und kontrolliert, ob die geltenden Regeln eingehalten und Inhalte korrekt übernommen wurden. Bei Diskrepanzen stößt sie eine erneute Korrekturrunde an, bis das Ergebnis stimmt.

Teil dieses Workflows ist eine aktive Faktenprüfung und Plausibilitätsprüfung von Medikamentennamen, Wirkstoffen, Dosierungen, ICD-Codes, Aktenzeichen, Eigennamen, Ortsnamen, etc. Sind Schreibweisen korrekt, sind Codes valide, passen PLZ und Ort zusammen, sind Dosierungen in einem realistischen Bereich? Im Zweifel ergänzt eine Webrecherche[TOOLTIP] Falls das Modellwissen unvollständig ist – neue Medikamente, seltene Eigennamen, etc. – werden einzelne Sachbegriffe gegen externe Referenzen abgeglichen, ohne weiteren Diktat-Kontext. So werden auch klar abgleichbare Angaben verifiziert, die das Modellwissen allein nicht zuverlässig liefert.

Gesucht wird ausschließlich mit isolierten Sachbegriffen – Patientennamen, Diagnose-Bezüge, Diktat-Inhalte oder andere sensible Daten werden nicht übermittelt (siehe FAQ). [/TOOLTIP]
die Prüfung. Logische Widersprüche im Text werden ebenfalls erkannt. Das geht über reine Transkriptionskorrektur hinaus.

Werden Abweichungen erkannt, wird gezielt nachkorrigiert und erneut geprüft. Dieser Kreislauf aus Korrektur, Validierung und Nachkorrektur läuft so lange, bis das Ergebnis den Anforderungen entspricht – mehrere KI-Modelle in eigenen Rollen, deren Zusammenspiel das Ergebnis schrittweise verbessert.

Anders als generative KI-Tools, die selbständig Inhalte formulieren, erstellt Tippiti keine neuen medizinischen Befunde, Diagnosen oder Bewertungen aus eigener Annahme. Tippiti korrigiert, strukturiert und validiert das Diktierte und prüft Fakten – die fachlichen Aussagen kommen von Ihnen. Das fertige Ergebnis steht als Word-Dokument, im integrierten Editor oder über die API bereit. Wie das datenschutzrechtlich abgesichert ist – AVV, § 203 StGB, kein Training mit Ihren Daten – finden Sie auf der Datenschutz-Seite.

  • Korrektur und Validierung in getrennten Rollen
  • Prüfung auf Regeltreue und inhaltliche Richtigkeit
  • Faktenprüfung[TOOLTIP] Faktenprüfung bedeutet die Prüfung klar abgleichbarer Angaben im Diktat – etwa Eigennamen, Medikamentennamen, ICD-Codes, Aktenzeichen, Orts- und PLZ-Kombinationen, etc. Eine medizinische Bewertung von Diagnosen oder Befunden ist nicht Teil der Prüfung. [/TOOLTIP]: Eigennamen, Medikamentennamen, ICD-Codes, Aktenzeichen, etc.
  • Automatischer Feedback-Loop bis zur Freigabe
Individualisierung

Anpassbar, wo es nötig ist

Die Basisregeln decken die meisten Anforderungen ab. Aber Gutachter und Schreibbüros haben oft spezifische Vorgaben: Bestimmte Abkürzungen, Datumsformate, ICD-Code-Schreibweisen, Formatierungsregeln, etc.

Um jeden Anwendungsfall abzudecken, unterstützt Tippiti Instruktionsgruppen und Textersetzungen. Die Instruktionsgruppe kann für jedes Diktat direkt beim Hochladen individuell gesetzt werden.

  • Individuelle Instruktionsgruppen pro Mandant oder Kunde
  • Textersetzungen und Formatvorgaben sofort wirksam
  • Tippiti-Chat im Editor für manuelle Nachbearbeitung
Technik

Die Qualität entsteht in den Details

Wer eine Audiodatei an ein Modell schickt, bekommt Text. Für ein brauchbares Ergebnis reicht das oft nicht. Um automatisiert ein qualitatives Ergebnis liefern zu können, braucht es viele technische Entscheidungen: Audiooptimierung, sinnvolle Segmentierung bei Pausen, Kontextsteuerung zwischen Abschnitten, Umgang mit langen Texten, Fehlerbehandlung bei problematischen Passagen.

Dazu kommen die Sonderfälle und die Individualitäten jedes KI-Modells, welche man entsprechend handhaben muss. All diese Details entscheiden darüber, ob am Ende ein Ergebnis entsteht, oder ob ein Ergebnis entsteht, mit dem man wirklich arbeiten kann.

  • Audiooptimierung und intelligente Segmentierung
  • Robuste Verarbeitung auch bei schwieriger Audioqualität
  • Kontextsteuerung auch bei langen Texten
  • Iterative Qualitätsprüfung in mehreren Durchläufen
  • Automatische Websuche zur Faktenvalidierung

Was Tippiti liefert

Tippiti ist spezialisiert auf Texte für Gutachter und Schreibbüros. Kein Live-Diktat, keine Praxisdokumentation, keine generische Transkription – sondern ein Prozess, der auf diese Anforderungen zugeschnitten ist.

Die Kombination aus fachlichem Wissen, einem mehrstufigen Prüfprozess und der Möglichkeit, eigene Regeln zu hinterlegen, sorgt dafür, dass das Ergebnis deutlich näher am fertigen Text liegt als eine reine Transkription.

Eine Nachkontrolle entfällt damit nicht vollständig – das wäre mit dem heutigen Stand der Technik nicht seriös zu versprechen. Aber die Arbeit verändert sich grundlegend: Weg vom manuellen Abtippen oder der Wort-für-Wort-Prüfung einer Rohtranskription, hin zu gezielter Kontrolle und punktueller Nacharbeit.

Was Sie konkret bekommen
  • Ein fertiger, korrigierter Text – kein Rohtext zum Nachbearbeiten
  • Geprüft gegen Ihre Regeln – nicht nur gegen einen generischen Standard
  • Mehrstufig validiert – mit Feedback-Loop statt Einmaldurchlauf
  • Verfeinerbar per Tippiti-Chat – direkt im Editor
  • Vollständiger Versionsverlauf – jede Änderung nachvollziehbar

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